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Filter: Die Krater des Mondes in 3D

Der Gegensatz: Weitwinkel statt Zoom

Wer kennt sie nicht, die berühmte Frage wie gross man maximal vergrössern kann. Jeder hatte bestimmt schon mal einen Besucher am Teleskop mit einer solchen Frage. Ich bin mir dann immer sehr verlegen vorgekommen, weil ich grosse Durchmesser hatte und nie so grosse Vergrösserungen damit gemacht habe. Eine schlaue Formel besagt für alle die dieses jetzt doch wissen wollen, dass der optimale Lichtdurchmesser am Okular 7mm beträgt. Dieses ist aber je nach dem vom Alter der Person zusätzlich abhängig. Man kann bei Teleskopen mit grossen Durchmessern schon eine tolle Vergrösserung von 600fach - 800fach erreichen. Aber das Seeing, also die aktuelle Luftbewegung durch Feuchtigkeit und Wärmeströmungen, bestimmen die effektive maximale Vergrösserung. Somit sind Vergrösserungen von 200fach - 300fach mit einem Scharfen klaren Objekt sehr gut. In meinen Anfängen wollte ich auch immer alles möglichst Gross machen. Seit dem ich aber Fotografiere habe ich den "Weitwinkel" entdeckt. Ich habe mir 2" Okulare mit Vergrösserungen zwischen 30mm und 50mm besorgt und auf ein Sichtfeld > 68° Wert gelegt. Heute arbeite ich nur noch mit diesen Okularen. Mir gefällt es wenn man das Umfeld um das Objekt auch wahrnimmt. Ein weiterer Vorteil ist, dass mehr Licht auf die Augen-Stäbchen fällt und man nicht so schnell Augenmüde wird. Wenn ich dann doch mal etwas dichter möchte, bevorzuge ich den Einsatz einer 2" Barlow, mit der ich die Grundbrennweite des Teleskopes verdoppeln kann. Der Effekt ist das ich mit den Okularen die Vergrösserung verdoppeln kann. So gibt es Abende wo ich mich von sämtlicher Nachführgenauigkeit verabschiede und das Teleskop frei schwenke und die Weiten des Alls durch mein 50mm Okular geniesse.