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Techniken

Starhopping mit dem Teleskop

Spechteln mit dem Fernglas

Das Spechteln ist in den meisten Fällen einer der ersten Schritte, die zur Sternenbeobachtung angewandt wird. Dank dieser einfachen Technik kann jeder sich näher mit dem Nachthimmel beschäftigen. Unter Spechteln versteht man die visuelle Beobachtung des Nachthimmels mittels Fernglas oder Teleskop. Der Astronom kann dieses auf verschiedene Arten mit dem Fernglas oder Teleskop am Abendhimmel machen. Entweder beginnt er den Sternenhimmel systematisch nach Sternenbildern abzusuchen oder beobachtet willkürlich, d.h. Objekte die interessant erschreinen.
Das oben beschriebene Verfahren kann wie folgt ausgeführt werden:
Man liegt auf einer Wolldecke / Liegestuhl oder sitzt mit einem Glas Wein an einem Tisch in der Natur und sieht sich den Sternenhimmel an. Oft kommt dann der Entdecker in einem auf und man erinnert sich an Kinderzeiten als jemand etwas vom Sternenhimmel erzählt hat. Man sucht und findet den grossen Wagen oder Kassiopeia, das Himmels W. Einige kennen auch noch den Stier mit dem roten Stern "Aldebaran" und dann, naja dann wird den Meisten dünne mit dem Wissen. Wenn man aber mit dem Spechteln erst mal angefangen hat, wächst der Wunsch nach dem Erkennen von mehr Sternbildern. Schnell kennt man die ersten grossen interessanten Objekte am Himmel und will diese mit dem Fernglas aufsuchen. So kann man im Sternbild "Andromeda" mit blossem Auge die "Andromedagalaxie" sehen und mit dem Fernglas sogar noch besser. Der Jupiter hat 4 Monde, welche sich relativ schnell um Ihn bewegen. Im Fernglas kann man diese sogar sehen und über einen längeren Zeitraum die Bewegung ausmachen. Im grossen Wagen gibt es das Reiterchen. Das ist ein Stern der um einen anderen Stern, der Deichsel, sich bewegt - ein sogenannter Doppelstern. Dieses Phänomen kann man durch das Fernglas gut beobachten.
So jetzt ist das Glas Wein fast leer und man ist schon fast ein Spechtelmeister.

Zum Spechteln braucht es keine teuren Instrumente und ist an jedem Ort auf der Welt machbar. Der Himmel sollte dunkel und wolkenlos, also klar sein. Es empfiehlt sich nahe Lichtquellen auszuschalten. Aber dann benötigt man nur noch einen wachen Blick in den Himmel und das Spechteln kann los gehen. Man sollte das Spechteln öfters wiederholen.

Fernglas

Für alle die etwas Geld in die Hand nehmen wollen, empfehle ich ein Fernglas zu kaufen. Zum Anfangen reicht ein einfacher, handlicher Feldstecher. Hier ist zu beachten, dass er nicht zu schwer sein sollte, da es ansonsten zu anstrengend wird den Himmel zu beobachten.
Sind wir ehrlich, wenn man was wirklich Gutes, Stabiles und Brauchbares möchte muss man Geld in die Hand nehmen. Also cool sind Ferngläser auf dem Stativ, weil man das Zittern der Hände nicht hat und das Bild über längere Zeit stillhalten kann.
Man erhält Ferngläser in Fotofach- und in einigen Brillen-Geschäften.

Nicht vergessen, es hat immer wieder Astromessen, Astroflohmärkte und Sternentreffen wo man sich austauschen und günstig zu tollen, bewährten Geräten kommen kann.

Also nun nichts wie Raus und den Himmel geniessen......