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Die lokale Flocke (Wissenschaftlich)

Die Lokale Interstellare Wolke die auch unter der Bezeichnung lokale Flocke bekannt ist, befindet sich innerhalb der lokalen Blase, einer Region der Milchstraße mit wenig interstellarer Masse. Unsere Sonne und damit unser Planetensystem durchwandert diese aus interstellarer Materie bestehende lokale Flocke seit nun schon fast 150‘000 Jahren und wird diese in ca. 10‘000 bis 20‘000 Jahren wieder verlassen. Am 21.12.2012 wird der Maja Kalender wieder neu Starten und den nächsten 26‘000 jährigen Sonnenzyklus innerhalb unserer Galaxie einläuten. Innerhalb dieses Zyklus werden wir dann aus der lokalen Flocke austreten und die Weitere Reise innerhalb der lokalen Blase vorsetzen.

Aber was ist nun die lokale Flocke wirklich?

Eine Wolke aus interstellarer Materie mit einen Durchmesser von gut 30 Lichtjahren (im Vergleich: der Durchmesser unserer Galaxie beträgt ca. 100‘000 Lichtjahre; der Durchmesser der lokalen Blase in der galaktischen Ebene beträgt mind. 300 Lichtjahre). In der lokalen Flocke befinden sich bei variierender Teilchendichte durchschnittlich 0,26 Atome pro Kubikzentimeter. Die Temperatur der Wolke beträgt etwa 6000 Kelvin, somit ist Sie etwas heißer als die Oberfläche unserer Sonne.

Weitere Sterne in der lokalen Flocke

Wie wirkt sie auf uns?

Die aktuelle Auswertung von Messdaten der Voyager-Sonden ergab neue Erkenntnisse über die Stärke des Magnetfeldes der sogenannten "Lokalen Flocke" durch die unser Sonnensystem derzeit wandert bzw. die unser Sonnensystem umgibt. Unsere Sonne bildet durch ihr magnetisches Feld und den Sonnenwind eine Heliosphärenblase, mit welcher sie den Auswirkungen der lokalen Flocke weitgehend entgegenwirkt. Die Raumsonde „Voyager 1“ ist an die Grenze der Heliosphärenblase im Dezember 2004 gestossen. „Voyager 2“ folgte ihr fast 3 Jahre später im August 2007. Die Größe und Stabilität der Heliosphärenblase wird durch ein Gleichgewicht der Kräfte bestimmt: Die Sonnenwinde blasen die Heliosphärenblase von innen auf, während die lokale Flocke Sie von aussen komprimiert. Die Voyager Information vom Kreuzen aus der Heliosphärenblase in die lokale Flocke haben uns die ungefähre Grösseninformationen: Geschätzter Durchmesser von 10 Milliarden km geliefert. Davon kann der Druck der lokalen Flocke von ca.- 5 Mikrogauss abgeleitet werden.

Mikrogauss ist der millionste Teil eines Gauss, eine Einheit der magnetischen Feldstärke beliebt bei Astronomen und Geophysiker. Das magnetische Feld der Erde beträgt 0.5 Gauss oder 500’000 Mikrogauss.

Die aktuellen veränderten magnetischen Auswirkungen auf unser Sonnensystem nehmen wir seit 2010 deutlich war. Der magnetische Nordpol bez. Südpol verschiebt sich und Anfang 2010 waren unregelmässige Sonnenaktivitäten zu Messen. Sonnenwinde und Polarlichter waren die Folgeerscheinungen und haben bei ESA und NASA zu diversen Satellitenverschiebungen geführt. Im Zeitraum September bis November 2013 werden wieder zahlreiche Polarlichter erwartet und der damit Verbundene Reisetourismus kommt an seine Kapazitätsgrenze.

Die im 2009 entdeckte hochenergetische lokale Blase umgibt unser Sonnensystem und besitzt eine Riesen-Ausdehnung von etwa 300 Lichtjahren. Ihre Temperatur liegt bei ca. 6000 Kelvin. Sie besteht im Wesentlichen aus Wasserstoff und Heliumgas welche durch eine Reihe von Supernovaeen vor etwa 10 Millionen Jahren ins All geschleudert wurden. Die lokale Blase steht durch diese expansions Kräfte unter Druck.

Wie hält die lokale Blase diesem Druck stand?

Messungen der Voyager-Sonden, welche die eigentliche lokale Blase zwar noch nicht erreicht haben, trotzdem aber die Auswirkungen ihres Magnetfeldes detektieren können, ergaben nun mit etwa 400 bis 500 pT (PicoTesla) eine deutlich höhere Flussdichte als von den Wissenschaftlern erwartet wurde an. Dank der Ionisierung der einströmenden Gase werden deren geladene Teilchen durch das Magnetfeld der Wolke direkt beeinflusst. Die Lokale Interstellare Blase erreicht damit eine bereits beobachtete und nun erstmals erklärbare Stabilität.

Tesla ist die offizielle Einheit für die magnetische Flussdichte eingeführt von „Nikola Tesla“

Beschreibung:

Die Sterne sind nicht alleine. In der Scheibe unserer Milchstraße, der Galaxis, kommt etwa 10 Prozent der sichtbaren Materie in Form von Gas vor, das als interstellares Medium (ISM) bezeichnet wird. Das ISM ist nicht gleichförmig, sondern fleckig - sogar in der Nähe unserer Sonne. Es mag etwas schwierig sein das lokale ISM zu entdecken, weil es so dünn ist und so wenig Licht abstrahlt. Es besteht hauptsächlich aus Wasserstoffgas, das einige der sehr charakteristischen Farben absorbiert, welche im Licht der nächstgelegenen Sterne zu finden sind. Eine Arbeitskarte des lokalen ISM innerhalb von 10 Lichtjahren, basierend auf aktuellen Beobachtungen, ist oben zu sehen. Diese Beobachtungen zeigen, dass sich unsere Sonne durch eine lokale interstellare Wolke bewegt, während diese Wolke von der Scorpius-Centaurus-Assoziation, einer Sternbildungsregion, ausströmt. Unsere Sonne wird wahrscheinlich die nächsten 10‘000 Jahre in der lokalen interstellaren Wolke, auch als Lokale Flocke bezeichnet, bleiben. Vieles im Zusammenhang mit dem lokalen ISM, etwa sein Ursprung oder wie es Sonne und Erde beeinflusst wird vorerst ein Rätsel bleiben.

Quellennachweis: